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Als Mitglied der HZD verfolgen wir deren Zuchtziele. So möchten wir gesunde, harmonisch aufgebauter Hovawart mit selbstbewußten Wesen, der dem Rassestandard nahe kommt züchten.
Wir züchten freundliche und unerschrockene Hunde, die sich gut in der Familie integrieren und diese zuverlässig schützt und bewacht.
Unsere Welpen werden liebevoll in der Familie aufgezogen, wobei meine Frau mit sehr viel Hingabe
sich um die Kleinen kümmert.
Die Welpen haben Kontakt mit unseren anderen Hovawarten und werden während Aufzuchtsphase
mit vielen Umwelteinflüssen bekannt gemacht und auch mit Menschen kommen sie viel in Kontakt,
um so die Hund-Menschbeziehung zu fördern.
Wir suchen die neuen Besitzer mit Sorgfalt aus, denn wir möchten dass unsere Welpen ein gutes
Zuhause finden. Auch nach Abgabe der Welpen stehen wir den Besitzern bei Fragen und Problemen
zur Seite und freuen uns natürlich auch immer mal was von den Welpen zu hören oder zu sehen.
Da in der HZD die Anforderungen an den Züchter hoch sind, haben wir natürlich nur HD-freie Hündinnen für unsere Zucht. Unsere Hunde sind Hd-geröngt und haben die Körungen und Zuchttauglichkeitsprüfungen bestanden.
Zuchtvoraussetzungen:
Die Hunde müssen Jugendbeurteilung und Zuchttauglichtsprüfung und den Nachweis über Hüftgelenkdysplasie-Freiheit haben. Die Beurteilung des Hundes in der Jugend und Hauptkörung wird von zwei veschiedenen Körmeistern der HZD vorgenommen.
Ab dem 12.Monat muss das HD-Rötngen erfogen und einen negativen Befund ausweisen.
Die HD wird in verschiedene Schweregrade eingestuft:
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HD -F oder A: kein Hinweis auf HD
HD-V oder B: Übergangsformen
HD- L oder C: leichte HD
HD- Moder D: mittlere HD
HD- S oder E: schwere HD
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Es muss der Nachweis für die ordnungsgemäße Aufzuchtbedingungen (Erstzüchter) vorliegen
Ebenfalls muss eine Pflichtuntersuchen auf Schilddrüsenerkrankung (
Hypothyreose) erfolgen. Das Schilddrüsenergebnis darf nicht älter als 1 Jahr alt sein und im Normbereich liegen.
Natürlich sollten die Hündin gut sozialiesiert sein, und die körperliche Konstiitution haben, um einen Wurf und die damit verbundenen Strapazen gut verkraften zu können.
Die Auswahl des Deckrüden wird mit Abstimmung des Regionalgruppen-Zuchtwart getroffen. Der Zuchtwart hat Informationen über die Rüden und kann über Vererbungsmerkmale des Rüder Auskunft geben, so dass es zu einer guten Verpaarung und somit einer guten Nachzucht kommt.
Läufigkeit und Deckakt
Die Geschlechtsreife tritt beim Hündinnen frühestens mit 7 Monaten auf. Bei den Hovawarten meist erst mit 9 bis 12 Monaten, da der Hovawart eine relativ spätreife Rasse ist.
Die Zuchtreife liegt erst bei 2 Jahren. Wir lassen unseren Hündinnen genügend Zeit, um sich zu entwickeln und die Leistungsfähigkeit für einen Wurf aufzubauen.
Die Läufigkeit der Hündin tritt alle 5-7 Monate auf und dauert ca 3 Wochen.
Die Läufigkeit ist zuerst an dem Anschwellen der Scheide erkennbar. Ein bis 2 Wochen später kommt es dann zur Blutung.
Die ersten 8 Tage ist der Ausfluß dunkelrot und wird dann allmählich heller.Ab dem 9 Tag ist der Ausfluß dann durchsichtig und schleimig und läßt nach dem 15.Tag immer mehr nach.
Die Hündin ist in der Regel zwischen dem 9 und 14. Tag deckbereit. Es gibt aber auch Hündinnen die länger deckbereit sind.
Die günstigsten Decktermine sind im allgemeinen der 11. und der 12. Tag.
Hier ist die Erfahrung und das genaue Beobachten der Hündin.
Wichtig ist den ersten Blutstropfen mitzubekommen . Die Hündin säubert sich während der Läufigkeit
häuftg. Ein wachsendes Putzverhalten deutet auf die Läufigkeit hin.Beim anstehenden Termin der Läufigkeit ist es dan n wichtig, die Scheide anzusehen und den Tupftest zu machen. Dabei wird mit einem sauberen hellen Tuch die Scheide abgetupft, um die Blutung zu sehen.
Um den Zeitpunkt der Deckbereitschaft genau festzustellen, kann man der Hündin auch einen Proberüden zuführen, man muss natürlich dann einem ungewollten Deckakt verhindern.
Deckakt:
Zum Decken wird üblicherweise die Hündin zum Rüden gebracht. Die beiden sollten sich in Ruhe kennenlernen und gemeinsam spielen können bis sich der Rüde der Hündin nähert. Die Hündin zeigt ihre Bereitschaft durch stehenbleiben und das seitliche Wegdrehen der Rute.
Nach dem erfolgten Deckakt sollten beide Hunde von den Besitzern festgehalten werden,da beide Hunde noch eine Weile zusammenhängen. So können Verletzungen durch ein zu schnelles Trennen verhindert werden.
Nach dem Deckakt, der zwischen 10 und 30 min dauert wird die Hündin in eine gewohnte Umgebung gebracht werden, im Auto oder ein abgetrennter Bereich, wo sie sich ausruhen kann
Bei jeder Paarung empfiehlt sich eine Wiederholung der Deckaktes nach 12 bis 24 Stunden, um die Chance der Empfängnis zu erhöhen.
Trächtigkeit:
Hat der Deckakt geklappt oder nicht, das wollen wir wissen und natürlich auch unsere Freunde. So sind alle gespannt bis wir ab dem 28. Tag eine Ultraschalluntersuchung machen können und hoffentlich vom Tierarzt die gute Nachricht erhalten.
Die Trächtigkeit der Hündin dauert im Durchschnitt zwischen 63 und 65 Tage.
Während der Trächtigkeit benötigt die Hündin hochwertige Nahrung, wobei auch auf einen hohen Gehalt von Eiweiß, Vitaminen und Minarlstoffe geachtet werden muss.
Ebenfalls braucht die Hündin weiterhin viel Bewegung für die Kondition und Kraft während der Aufzucht.
Unsere Hündin darf somit nicht den ganzen Tag auf dem Sofa liegen und saure Gurken futtern.
Die Wurfkiste stellen wir frühzeitig auf,. so dass sie sich an sie gewöhnen kann. Die Wurfkiste muss warm und trocken sein bzw stehen und sollte gegen Lärm geschützt sein.
Erste Anzeichen der Trächtigkeit werden ab Beginn der 5. Woche sichtbar. Die Hündin wird runder und tritt manchmal anders auf, verändert sich das Wesen, sie wird meist ruhiger.
Gegen Ende der 7. Trächtigkeitswoche beginnt das Anschwellen der Milchdrüsen.
Oftmals haben die Hündinnen auch einen gesteigerten Appettitt.
Geburt:
Rückt der Geburtstermin näher beobachten wir unsere Hündin ganz genau. Wir messen regelmäßig die
Temperartur. 24 Stunden vor dem Geburtstermin fällt die Körpertemperatur bei der Hündin um 1 bis 1,5 Grad.
Auch sondert sie 1 bis 2 Tag vor der Geburt glasigen Schleim aus der Scheide ab.
Die Hündin wird nun unruhiger und verweigert das Essen und sucht das Wurflager auf, wo sie oftmals scharrt.
Sie fängt an zu hecheln und zu winseln.
Wir gehen mit den Hündinnen dann oft raus und sind in ihrer Nähe, da sich Darm und Blase vor der Geburt leeren.
Der Geburtsbeginn beginnt mit den Presswehen, die allmählich häufiger und stärker werden und das Fruchtwasser geht ab.
Die Geburt dauert je nach Anzahl der Welpen 4 bis 8 Stunden, kann aber auch 12 und mehr Stunden dauern.
Die Welpen kommen gewöhnlich in Eihäuten und nach der Geburt beginnt die Hündin sofort die Haut aufzureisen und die Nabelschnur durchzukauen.
Bei unserer Danny dauerte die 1 Geburt im letzten Jahr 2 1/2 Stunden. Bei ihr ging alles reibungslos und ihre Welpen kamen im Abstand von ungefähr 25 Minuten.
Danny brachte 6 gesunde Welpen zu Welt.
Während der Geburt sollte man anwesend sein, um bei eventuellen Komplikationen sofort den Tierarzt zu Hilfe rufen kann. Meine Frau ist immer dabei und schreibt die genaue Zeit der Geburt der Welpen auf, so können wir eventuelle Komplikationen sofort registrieren.
Bei Eule ihrem letzten Wurf mussten wir den Tierarzt zu Hilfe rufen. Gegen 8. 10 Uhr ging es bei Eule los und sie bekam die ersten 4 Welpen in gleichmäßigen Abständen, aber dann begann die Geburt zu stocken und es passierte 8 Stunden nichts. So mussten die übrigen 5 Welpen dann mit Kaiserschnitt geholt werden. Dabei schaffte es jedoch ein Welpe nicht mehr, für ihn dauerte die Geburt zu lange. Diese Geburt dauerte 16 1/2 Stunden.
Der Abschluß einer Geburt ist am deutlich ruhigeren Verhalten der Hündin zu erkennen.
Nach der Geburt werden dann die Hündin und die Welpen vom Tierarzt untersucht, wobei bei der Hündin untersucht wird, ob alle Nachgeburten aus der Gebärmutter raus sind und auch kein Welpe sich mehr versteckt.
Die Welpen werden kurz nach der Geburt gewogen und wir schreiben dann die Farben, Geschlecht und Gewicht auf, sowie weiße Abzeichnungen oder Besonderheiten. Das Durchschnittsgewicht bei Hovawartwelpen liegt zwischen 300 und 600g.
In den ersten Tagen verlässt die Hündin nur selten ihr Lager. Es kann auch zu einer mehr oder weniger deutlichen Aggressivität zeigen, gegebüber jedem, der den Welpen zu Nahe kommt. Dieses Verteidigungsverhalten läßt jedoch nach 2 Wochen nach.
Aufzucht:
Die Teil der Zucht ist natürlich am Aufregensten. In den nächsten 8 Wochen begleiten wir die kleinen Racker und können miterleben, wie aus den kleinen quitschenden Fellbündeln, stattliche Welpen werben.
1.- 3. Woche
In den ersten Lebenswochen ist das Wiegen sehr wichtig. Hier notieren wir alle .... Tage das Gewicht.
Wir kontollieren, das die Nabelschnur richtig abheilt und helfen auf dem Weg zu Mamas Milchbar , falls dies nötig ist. Durch das regelmäßige Wiegen können wir frühzeitig eventulle Infektionen erkennen, bzw die leichteren Welpen, die beim säugen nicht zum Zuge kommen, nochmals ansetzen.
Das Gesäuge der Hündin untersuchen wir auch regelmäßig, damit eventuelle Infektionen oder Verletzungen früh erkennen. Denn es kann auch zu einem Platzen der Milchzitzen kommen, die dann sofort genäht und behandelt werden muss.
In den ersten Tagen sind die Welpen nur in 3 Sachen aktiv, schlafen, fressen, schlafen. Und wenn es nicht nach jeder einzelnen Nase geht, können die kleinen Welpen ordentlich Rabatz machen.
2-3 Tage nach der Geburt wird der Wurf vom Zuchtwart der HZD begutachtet. Er kontrolliert das Gesamterscheinungsbild des Wurfes, schaut sich jeden einzelnen Welpen und die Hündin an und dokumentiert dies und alle feststellbaren Mängel.
Zwischen dem 5. und 10. Tag werden die Welpen entwurmt.
Am 10 Tag beginnen die kleinen Racker die Augen zu öffnen und beginnen auch mobil zu werden. sie versuchen die Welt auch außerhalb der Wurfkiste zu erkunden und was am Anfang nur durch kriechen erreicht wurde, schaffen nach 2 Wochen schon auf wackeligen 4 Beinen.
Wenn sie versuchen mal schneller mit ihren 4 Beinen zu laufen, endet das meist auf der Nase oder dem Hosenboden, aber sie stehen auf und laufen weiter, um die Welt zu erkennen.
In der 3 Woche erfolgt eine weitere Entwurmungskur und zwei weitere im Abstand von 2 Wochen. Mit den Welpen zusammen wird auch die Hündin entwurmt.
ab der 4. Woche
Nun beginnt die Prägunsphase.
Unsere Welpen dürfen nun in den Garten, wo wir eine kleine Welt gebaut haben, die es nun gilt zu erobern.
Nun ist die Mütterhündin nicht pausenlos bei den Welpen, sondern gönnt sich auch mal eine Welpenpause.
Auch schauen schon mal die anderen Hunde der Familie vorbei und es gibt nun jede Menge zu entdecken und erleben.
Ab dem .... Tag , wenn die Gewichtszunahme langsam nachläßt beginnen wir mit dem Zufüttern.
Zuerst füttern wir Welpenmilch zu und reichern dann mit Welpenflocken, Quark, Joghurt und Mineralstoffe.
Ab der 5. Woche erhalten sie dann Welpenfutter aus der Dose und Trockenfutter. Ab der 6. Wochen kam nun auch Frischfleisch und Pansen sowie gekochtes Gemüse dazu.
Ab der 4. Woche können die kleinen auch von Besuchern und ihren neuen Besitzern besucht werden. Denn gerade in der Prägungsphase ist der Kontakt zu Menschen sehr wichtig.
Die Welpen entdeckten nun den Garten und krochen in alle möglichen Ecken und tobten vergnügt miteinander herum und versuchten sich in Rangkämpfen und Wettläufen.
Abnahme der Welpen
Wenn die Welpen 8 Wochen alt sind erfolgt eine gründliche Untersuchung und nochmalige Impfung
durch den Tierarzt. Ebenfalls werden die Hunde gechipt, was in Brandenburg ab einer Widerristhöhe vorgeschrieben ist und ersetzt mittlerweile auch das Tätowieren. Im Hundesport ist ein Chip ebenfalls vorgeschrieben. Über die Microchip ist es möglich einen verlorenen Hund zu finden.
Vor der Abgabe der Welpen erfolgt die Wurfabnahme durch den Zuchtwart der HZD. Er beurteilt den Gesundheits- und die Entwicklungsstand der Welpen, kontrolliert das Gewicht und den Microchip und dokumentiert dies im Wurfabnahmeprotokoll.
Danach geht es an Abschied nehmen. Die neuen Besitzer erhalten von uns neben dem Impfpass auch einen Futterplan, eine Bildmappe und viele wertvolle Tipps. Auch geben wir das gewohnte Futter mit, damit der kleine Hovawart sich nicht auch noch im neuen Umfeld mit Durchfall plagen muss.
Wir stehen natürlich den neuen Besitzern unserer Welpen jederzeit zur Seite, um Fragen zu beantworten und Hilfestellung zu geben.
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