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Eine Nachtübung schlug
unser Trainer Bernd vor, dass sollten wir in diesem Jahr mal wieder
machen. Natürlich sagten wir ja und viele boten Hilfe an. Dazu fiel
Berichterstatterin Claudia auch ein, dass wir daraus ein Halloweenfest mit
Wildschweinbraten machen. Die Idee kam gut an.
Und schon liefen die
Vorbereitungen. Der Jäger wurde angesprochen, um das Wildschwein zu
schießen und beim Fleischer wurde die Bestellung abgegeben.
Natürlich wollten wir
dazu auch unsere befreundeten Vereine einladen und so verschickten wir die
Einladung und hofften auf ein paar Zusagen.
Der Oktober verging wie
im Flug und die Vorbereitungen liefen gut. Die letzte Woche lief auf
Hochtouren, Kürbisse wurden ausgehöhlt, es wurde gekocht und gebacken
und der Fleischer pflegte unsere beiden geschossenen Wildschweine.
 
Und dann kamen die
Anmeldungen. Wir zählten zusammen und kamen auf 70 Sportfreunde. Im Laufe
der Woche kamen noch ein paar Anmeldungen dazu.
Am Samstag wurde der
Platz geschmückt und die letzten Vorbereitungen in der Küche standen an.
Dabei fand unser Helmut Schumann den Zauberhut besonders toll und trug ihn
beim Dekorieren mit Würde. Das Wetter hielt sich und der leichte Regen am
Nachmittag hörte gegen Fünf auf.
Bernd und seine Helfer
präparierten am frühen Nachmittag den Wald und unsere Specialguest kamen
pünktlich.
Gegen 16:30 holten wir
die Wildschweine ab und das Wasser lief uns schon im Mund zusammen beim
Anblick der beiden Braten. Auf dem Platz angekommen, bauten die Helfer den
Grill auf und die Wildschweine kamen an den Grill. Wir konnten
die ersten Gäste begrüßen und alle freuten sich auf den schönen Abend.
Der Platz und der Wald waren gruselig schön geschmückt.
Der Platz füllte sich
mit immer mehr Gäste, die aus den Vereinen MV Ludwigsfelde und Lupo's
Spürnasen, MV Neukölln-Kreuzberg, Jürgensbusch und Blumberg, MV
Adlershof, HSV Friedrichshagen und Rahnsdorf kamen. Gegen 17:15 Uhr
wurde die Veranstaltung durch Frank und mich eröffnet und Bernd erklärte
den Ablauf im Wald. Wir waren mächtig aufgeregt und hofften, dass
alles gut geht und wir an alles gedacht haben. Und los gings. Die Helfer,
Geister und Hexen standen im Wald und warten auf den Anpfiff. Die Ersten
Mutigen waren Angelika und Harald, die sich in den Wald trauten. Wir
Geister erkannten die Sportler jeweils an den Knicklichtern, die an den
Hunden oder Armen befestigt waren.
 
Wir Hexen standen mitten
im Wald und konnten oft die Schreie und Rufe der Sportler hören. Die
Sportler und Hunde mussten viel überstehn. Da gab es Söldner, die sie
angriffen , große "Spinnenweben". Besoffene und rumschreiende
Waldbewohner mussten überstanden werden. Natürlich standen auch die
Waldbewohner am Wegesrand oder hingen im Baum und erschreckten
unsere Sportler. Die Hexen umtanzten den Geisterschatz, der von den
Sportlern geplündert wurde. Die Hunde mussten ihre Familien auch vor dem
Brubbelbernd beschützen und ein Helferangriff musste auch
überstanden werden.

Sie
brachten so manch einem zum Schreien
Alle Hunde brachten ihre
Familien sicher wieder zum Platz zurück. Zum Schluss trauten sich auch
Julia und Helmut in den Wald.
 
Auf dem Platz ging es
heiß her. Alle berichteten ihre Erlebnisse im Wald, wo so mancher
Hund ganz kleinlaut war. Alle stärkten sich am Buffet und am
Wildschwein her und saßen gesellig beisammen.
 
Björn
und Linda mit den mutigen
Hunden
und Bernhard mit Josy
Als alle Helfer aus dem
Wald wieder da waren, werteten wir die Nachtübung aus und es gab Jubel,
Applaus und ein "Diplom für Mut und Tapferkeit" wurde
überreicht.
Unsere Helfer erhielten
einen Riesenapplaus für die starke Hilfe und Unterstützung. An dieser
Stellen möchten wir uns bei all denen bedanken, die uns geholfen haben
und für das Gelingen an diesem Abend beitrugen.
Es wurde danach weiter
gefeiert und es gab viel zu erzählen und berichten.
Es war ein toller Abend
mit ganz vielen Freunden aus dem Hundesport und wir hoffen alle hatten
ihren Spaß an diesem Abend.
 


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